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Österreichischer Zeitschriften-Preis

Bereits zum 25. Mal wurde heuer der Österreichische Zeitschriften-Preises vergeben. Der erste Preis für den Beitrag „Mit letzter Kraft“ – erschienen in der „Autorevue“, Verlagsgruppe NEWS – ging an Stefan Schlögl. Es geht darin um einen unbeugsamen, aber liebenswerten Kämpfer für die Verwirklichung eines Lebenstraumes: Er will für seine über 40 Jahre gesammelten Maschinen aus der Landwirtschaft ein „Museum der Antriebskräfte“ errichten und versucht, die notwendige Umwidmung seines Grundstückes durch einen Sitzstreik im Gemeindeamt über 41 Wochen durchzusetzen – und scheitert. Die Jury qualifizierte die Arbeit als mit großem journalistischen Können geschriebenes österreichisches Sittenbild mit der Qualität eines Heimatromans, ein Text, der die Stärke der Zeitschrift gegenüber den elektronischen Medien besonders zum Tragen bringt.

Der zweite Preis wurde Anna Christina Neubauer für den Artikel „Health Claims: Gesunde Lebenshilfe?“ verliehen, erschienen in der Zeitschrift „Cash“ aus dem Manstein-Verlag. Von der Jury besonders hervorgehoben wurde die Aufbereitung des schwierigen Themas durch den Einsatz verschiedener journalistischer Darstellungsformen, vom Interview bis zur Zusammenstellung der Fakten.

Die perfekte journalistische Darstellung war auch für die Vergabe des dritten Preises an Klaus Kamolz ausschlaggebend. Mit seinem Beitrag „Yentl und die Ärzte“, erschienen in der Zeitschrift „Forschen und Entdecken“ aus dem Bohmann-Verlag, stellt er einen besonderen Aspekt der Gender-Medizin dar: Frauen brauchen in vielen medizinischen Belangen – weit über die geschlechtsspezifischen Unterschiede hinaus – eine andere Behandlung als Männer und finden sie nicht.

Zum dritten Mal wurde auch der „Förderungspreis für Jungjournalistinnen und -journalisten“ vergeben. Er ging an Andrea Thek für den Artikel „Die Pelargonien-Gesellschaft“, erschienen in der Zeitschrift „Garten+Haus“ aus dem Österreichischen Agrarverlag.

Obwohl diese besondere Form eines Preises in den Statuten nicht ausdrücklich vorgesehen ist, wurde der Zeitschrift „Der Vierzeiler“, herausgegeben von Hermann Härtel bzw. dem Steirischen Volksliedwerk, von der Jury eine besondere Anerkennung zuerkannt:

Erschienen in Ausgabe 02+03/2008 in der Rubrik „Rubriken“ auf Seite 12 bis 12. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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