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Medien

Das sagte …

Wolfgang Bretschko, Präsident der Arge MA: “Die MA bildet nicht mehr die Gesamtheit der Marktsituation ab. Wir haben uns sehr bemüht, ‘Österreich’ aufzunehmen, doch die Bedingungen wurden nicht erfüllt.”

Helmut Fellner, Herausgeber von “Österreich”: “Die Media-Analyse bildet freilich nur die Zahlen der Verlierer ab – und nicht die Leserzahl des großen Gewinners. Aufgrund des Einspruchs der Verliererzeitungen (die die Media-Analyse über einen Verein bestimmen) wird weder die Reichweite von ‘Österreich’ noch die der neuen Tageszeitung ‘Heute’ ausgewiesen. Im Fall von ‘Österreich’ geschieht das, obwohl die exakten Leserzahlen für das Jahr 2007 vorliegen. In Wahrheit wird hier vor der Öffentlichkeit und den Werbern ganz bewusst die neue Medienrealität in Österreich versteckt.”

Wolfgang Plasser, Arge-Kontrollausschuss, Plasser Consulting: “Es ist viel mehr im Gange, als wir in Zahlen sehen. Die Entwicklung findet gerade dort statt, wo die MA nichts abbildet.”

Hermann Petz, Vorsitzender der Moserholding: “Wenn es mit der Media-Analyse Probleme gibt, muss man die MA verbessern. Sie soll die Gesamtrealität abbilden, und dazu gehören auch Gratistageszeitungen, Gratiswochenzeitungen und neue Online-Angebote.”

Erschienen in Ausgabe 04+05/2008 in der Rubrik “Medien” auf Seite 78 bis 79. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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