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IT-Infos vom “Allways-and-Everywhere-Online-Typ”

http://wwwreischl.com/blo/

Mit der “Google-Falle” legte sich “Kurier”-Journalist Gerald Reischl jüngst mit der seiner Meinung nach unkontrollierten Weltmacht im Internet an. Sein Ende 2007 gestartetes Blog nutzt der IT-Experte aber nicht nur zur Promotion seines 208-Seiten-Buches, sondern berichtet auch über Chinas Cyber-Krieg, schreibt über das MacBook Air im Zehn-Tages-Test und zeigt ein Foto von seinem iPhone, das er sich von Bryan Adams signieren ließ. “Bei mir gibt es keine Infos über die Eingeweide der IT”, sagt der 43-Jährige. “Die Zahl jener, die sich für die Funktionsweise von Mac-Adressen, NICs, ARP- oder Routing-Tabellen interessieren, hält sich ja in Grenzen.”

Bis zu zwei Stunden investiert der “Allways-and-Everywhere-Online-Typ” pro Tag in seinen Blog, den an Spitzentagen 3500 Leser aufrufen. Zusätzlich betreibt Reischl unter www.pressestunde.net einen Podcast, in dem er mit Georg Holzer (“Kleine Zeitung”) über die Welt der Technik plaudert. Gerald Reischl wünscht sich, dass in Österreich mehr Journalisten in die Blogosphäre eintauchen: “Jeder weiß mehr, als er in seinem Medium schreiben kann oder schreiben darf. Da ist ein Blog eigentlich eine logische Sache.”

Martin Langeder

Erschienen in Ausgabe 04+05/2008 in der Rubrik “Rubriken” auf Seite 8 bis 9. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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