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Medien
Und wie geht es den Journalisten?
Von Engelbert Washietl
Seit 2004 wurden in Österreich zwei Tageszeitungen gegründet und eine eingestellt, mindestens vier Gratistageszeitungen gegründet und zwei wieder vom Markt genommen, die überbordende Wochenblätter-Szene in der Steiermark und Kärnten wurde bereinigt und übersichtlicher gestaltet. Bei der “Tiroler Tageszeitung”, der “Oberösterreichischen Rundschau” und den “Niederösterreichischen Nachrichten” änderten sich (teilweise mehrmals hintereinander) Eigentümerstrukturen. Die Gerüchte verdichten sich, dass es bald wieder eine neue Tageszeitung geben könnte, falls nämlich die Wochenzeitung “Oberösterreichische Rundschau” auf täglich umschaltet. Herausgeber Hermann Petz bestätigte in einer Betriebsversammlung solche Pläne nicht, dementierte aber auch nicht.
Ein semi-journalistisches Staubsaugermodell für lokale Schmalbrustwerbung erreichte Serienreife, so dass die Tiroler Moserholding und die Styria Medien AG demnächst in der Bundeshauptstadt Wien mit einem Bezirksgratisblatt auffahren werden. “Das Joint Venture zwischen Styria und der Moserholding hat den Zweck, das sinnvolle Geschäftsmodell von Gratis-Wochenblättern in Österreich flächendeckend einzuführen, also Gratiswochenzeitungen etwa auch in Wien zu betreiben.”, bestätigt Styria-Chef Horst Pirker.
Kein journalistischer Anspruch. Die Verleger und Verlagshäuser waren und sind also energisch unterwegs, alle Achtung. Und die Journalisten? Sie tragen ihren Teil emsig bei, doch muss man realistischer Weise ergänzen: In keinem einzigen der geschilderten Fälle sind die Journalisten überhaupt gefragt worden, ob und was sie möchten. Auch in den Häusern nicht, in denen das in Mode gekommene Prinzip angewendet wird, Chefredakteuren einen Platz in der Geschäftsführung zu geben. Der Markt hat Entscheidungen verlangt und hat marktgerechte Entscheidungen bekommen.
Dass das so ist, gibt auch Vorstandsvorsitzender Pirker zu und bestätigt Oscar Bronner, der als “Standard”-Herausgeber die hitzigen Ereignisse aus der Loge beobachtet. Pirker nachträglich über die 2006 gegründete und im Juli 2007 zu Grabe getragene Styria-Gratiszeitung “OK”: “Bei diesem Projekt ging es primär um Marktverteidigung. Ein davon losgelöster journalistischer Anspruch war damit nicht verbunden.” Die Journalisten erfüllten allerdings ihren Anspruch selber: “OK” war die schönste unter allen Gratiszeitungen, aber jetzt ist sie auch tot.
Wenn aber Zeitungen nur noch für ein bis drei Jahre Lebenszeit gegründet werden, weil der Markt besetzt oder gegen Angreifer verteidigt werden muss, um dann eingestellt zu werden wie die “Neue” in Tirol – was machen dabei die Journalisten und was wird aus ihnen?
Bronner bleibt in Bezug auf diese Marktkampfprodukte auf dem Boden der Realität: “Ich weiß nicht, wie hoch die Journalisten dabei die Fahne gehängt haben. Jeder, der zu so etwas geht, weiß, worauf er sich einlässt. Aber es ist ja nicht so, dass bei diesen Veränderungen auf dem Zeitungsmarkt ein journalistisches Produkt von der Güte der ‘FAZ’ verschwunden wäre. Das waren Jobs, und die Jobs gibt es halt nicht mehr.”
Nur Betriebsmittel. Wie immer man es dreht und wendet, zumindest in der Phase heißer Zeitungskriege (und die gibt es seit spätestens 2004, als sich abzeichnete, dass Wolfgang Fellner mit seinem “Österreich”-Boulevard Ernst machen würde) sind die daran beteiligten Journalisten nur das Betriebsmittel. Erst recht auch bei Fellner, der mit einer zahlenmäßig riesigen, auch aus aufgeblähten Lehrredaktionsmodellen bestückten Redaktion begonnen hatte und jetzt allmählich auf ein Normalmaß oder im Einzelfall vielleicht sogar noch weniger reduziert.
Alles, was da in den klugen Lehrbüchern über die Rolle der Journalisten steht – Information, Artikulation, Agenda-Setting, Unterhaltung, Kontrolle, gesellschaftliche Integration – vergiss es.
Nur für den Krieg oder überhaupt? Oscar Bronner, Journalist und Zeitungsgründer, hat leicht reden, weil er sagen kann: “Sie reden mit dem Falschen. Ich habe immer nur nach journalistischen Kriterien beurteilt und gehandelt. Aber es gibt auch auf der Verlagsseite solche und solche. Die einen handeln aus publizistischem Impetus, die anderen wollen möglichst viel Geld verdienen. Es wäre naiv zu sagen, das sei eine neue Entwicklung.”
Verschwörung. Die Journalisten reden sich freilich gar nicht so leicht, wenn sie scharf hinschauen. Anneliese Rohrer, vor Jahren noch innenpolitische Vollblutjournalistin bei der “Presse”, jetzt Kommentatorin beim “Kurier” und als Lehrmeisterin in der Fachhochschule Wien tätig, hat sich nie gescheut, Klartext zu reden. “Journalisten müssen aus der Sicht der Verlage billig und willig sein. Was sie dann ins Medium hineinstellen, ist ziemlich wurst. Gesellschaftspolitisch ist das eine Verschwörung zwischen Politik und den Verlagen. Die Politiker wollen unkritische Journalisten, die Verlage billige Journalisten.” Heraus käme ein Journalismus des Apportierens. Man schickt die ganz jungen und unerfahrenen Journalisten zu Pressekonferenzen, damit sie dort Verkündigungen entgegennehmen. Die erfahrenen haben nämlich nicht so viel Zeit – oder tun sich das gar nicht mehr an. “Demokratiepolitisch ist das ein Wahnsinn”, sagt Rohrer. Und sie wundert sich auch über das Missverständnis bezüglich journalistischer Macht: “Manche Chefredakteure drängen geradezu in die Geschäftsführung, weil sie glauben, dann hätten sie Macht. Aber die Macht angesehener Journalisten liegt woanders.”
Die Beförderung von Chefredakteuren in die Vorstands- und Geschäftsführer-Etage ist nicht nur in Österreich eine weit verbreitete Mode geworden. Vielleicht bestimmen sie dort oben mehr im Sinne der Redaktion mit, aber es kann auch niemand behaupten, dass sie mehr Zeit für redaktionelle und journalistische Aufgaben fänden. Bei den Styria-Blättern ist die Verzahnung System: Hubert Patterer von der “Kleinen Zeitung” und Michael Fleischhacker von der “Presse” sind auch Geschäftsführer, Wolfgang Unterhuber ist Vorstandsmitglied des “WirtschaftsBlatt”. Der Chefredakteur der “Tiroler Tageszeitung”, Frank Staud gehört als Hauptverantwortlicher für den Tageszeitungsbereich als Geschäftsführer dem Schlüsselverlag an. Harald Knabl ist bei den “Niederösterreichischen Nachrichten” Geschäftsführer und Verlagsleiter in einem. Bei den “Salzburger Nachrichten”, den “Oberösterreichischen Nachrichten”, der “Kronen Zeitung” und dem “Kurier” begnügen sich die Chefredakteure damit, Chefredakteure zu sein. So auch Christian Ortner von den “Vorarlberger Nachrichten”, doch ist er zugleich für das Abo-Marketing der Zeitung verantwortlich. Die Chefredakteurin des “Standard”, Alexandra Föderl-Schmid, möchte bewusst nicht zu höheren Verlagsweihen kommen (siehe Kasten). Ob ein Ankerplatz von Chefredakteuren an der Mole der Verlagsleitungen einen Vorteil hat, lässt sich durch diese Abzählung nicht klären, noch weniger die Frage, für welche Seite das ein Vorteil sein könnte.
Austauschbar. “Je weniger die Verlagschefs vom Journalismus und journalistischen Aufgaben verstehen, desto geringer schätzen sie die Journalisten”, weiß der ehemalige APA-Chefredakteur Wolfgang Mayr aus langer Erfahrung im Umgang mit den österreichischen Zeitungsmachern. “Manche lernen im Laufe der Zeit, worum es geht, manche nie. Für die sind Journalisten des eigenen Hauses jederzeit austauschbar. Vielleicht sind wir Journalisten auch selber schuld, wenn wir zu wenig Rückgrat zeigen und zu wenig selbstbewusst auftreten. Aber wenn die Journalisten beruflich durch Verträge und Redaktionsstatuten nicht abgesichert sind, dann geht überhaupt nichts.”
Da berührt er ein Kernproblem des modernen Trends der Medienökonomie: die unzähligen freien, nicht angestellten, volontierenden und probierenden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Medien. Offenbar wachsen sie schneller nach, als sie verbraucht werden. Der Vorstand des Publizistikinstituts der Universität Wien, Hannes Haas, kann den Trend zur Medienbranche aus der eindrucksvollen Zahl der Erstsemestrigen unscharf und dennoch a
ussagekräftig erschließen: 1.500 wollten im Wintersemester 2007 mit dem Studium beginnen. Da sich das Institut wegen der Gefahr der Überfüllung und Überlaufung durch deutsche Studierende erstmals zu einem Auswahlverfahren entschloss, schmolz die Zahl auf 1.200 Personen, die antraten. Von denen wurden 962 zugelassen – die Zahl ist das arithmetische Mittel der Beginnerzahlen der letzten Jahre.
Gnadenlose Ausbeutung und rücksichtslose Selbstausbeutung ist den Jungen im Mediengeschäft nicht fremd – so ist halt das Leben. Förderlich für Qualitätsjournalismus ist das System nicht, und ob auf die Dauer genügend “gestandene” Journalisten heranwachsen, die sich etwas trauen und wenigstens ab und zu die ausgetrampelten Pfade zwischen den Regalreihen der Content-Supermärkte verlassen, ist mehr als fraglich.
Hauptübel Kollektivvertrag. Interessanterweise schiebt Anneliese Rohrer die Ursache dieser Entwicklung nicht den Verlegern zu, wenigstens nicht hauptsächlich. “Das Hauptübel ist der Kollektivvertrag”, sagt sie. Und meint damit die zwischen Zeitungsverband und Journalistengewerkschaft vor vielen Jahren ausgehandelten Gehaltskurven, die nicht mehr den heutigen Erfordernissen entsprechen. “Die Verleger fürchten die automatischen Gehaltsvorrückungen und den erhöhten Kündigungsschutz. Also stellen sie kaum jemanden an, also bleiben die Journalisten sozial schlecht abgesichert. Fertig.” Ihr massiver Vorwurf gilt der Gewerkschaft, die nicht in der Lage gewesen sei, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Sie habe stur an dem Besitzstand festgehalten und nicht gemerkt, dass immer mehr Journalisten – die nicht angestellten – gar nichts davon haben, auch von der Gewerkschaft nicht. Rohrer: “Man muss das brutal aussprechen: Der ÖGB wird von einer Generation repräsentiert, die für die Jungen nichts tut, weshalb sich die Jungen vom ÖGB fernhalten. Aber den ÖGB rührt das nicht.”
Am Fließband. Im Marktgeschehen der letzten Jahre dürften sich viele Journalisten nicht viel komfortabler fühlen als Charlie Chaplin im Maschinen-Monstrum des Films “Modern Times”. Aber sie bearbeiten in ihrer multimedialen Just-in-Time-Bereitschaft, was immer auf dem Fließband bei ihnen vorbei kommt. Und es kommt viel und manchmal leider auch plötzlich nichts mehr. Von einem Tag auf den anderen wurde im Herbst letzten Jahres die Wochenblatt-Szenerie in der Steiermark zwischen den zwei Verlagen Styria und Leykam aufgemischt oder besser gesagt: geglättet und rationalisiert. Etliche Journalisten blieben auf der Strecke, konnten es nicht glauben, wandten sich an das Arbeitsgericht und warten jetzt als Arbeitslose auf den Ausgang mehrerer Musterprozesse beim Landesgericht Graz.
Oder: Plötzlich finden sich die Tiroler Moserholding und Styria zur Kooperation auf dem Wochenzeitungs- und Bezirkszeitungsmarkt zusammen, was ja, bei aller nötigen Rationalisierung, auch heißt: Neue Ebenen der Monopolisierung werden wie Zwischendecken in einem Großbau eingezogen. Selbst Oscar Bronner war offenbar verdutzt über die Nachricht. “Kooperationen zwischen den Verlagshäusern wird man beobachten müssen” sagt er. “Ich fühle mich in meiner Rolle als Einzelgänger sehr wohl. Im Prinzip ist es so: Wenn man schon große Mediengruppen in Österreich hat, die dominieren, dann ist mir lieber, es gibt noch ein paar mehr als nur eine. Denn lange Zeit war es ja nur die Media print und das ist für den Markt besonders schlecht. Also begrüße ich, dass sich weitere Gruppen formieren, und wenn sich drei Gruppen herauskristallisieren sollten, wäre es nicht so schlecht. Ich war allerdings erstaunt, dass sich Styria und die Tiroler zusammentun, worauf wir dann wieder nur zwei statt drei Gruppen hätten. Noch lieber wären mir überhaupt keine dominierenden Konstruktionen. Es gibt ja auch Gerüchte, dass sich bei Mediaprint sowieso etwas verändern könnte.”
Die Tiroler Moserholding greift um sich, Styria wird laut Pirker 2008 umsatzmäßig etwa die Größe von Mediaprint erreichen und gut doppelt so groß wie die Verlagsgruppe News sein. “Ich spreche dabei von der Styria Medien AG mit ihren rund 120 Unternehmen in Österreich, Slowenien, Kroatien und neuerdings mit ersten Beteiligungen in Serbien und Norditalien. Unser Umsatz wird sich 2008, so die Konjunktur nicht einbricht, um die 500 Millionen bewegen.”
Reibungslose Zulieferung. Die Rahmenbedingungen der österreichischen Journalisten sind also einschneidenden Veränderungen unterworfen. Es gibt wenige große Player, die aber ein erhöhtes Tempo einschlagen und neue Unternehmensziele definieren. Sicherung und Besetzung des eigenen Marktes auf möglichst allen Ebenen ist ein Ziel, Expansion – wie man bei der Moserholding sieht – ein zweites. Der journalistische Teil soll dabei möglichst reibungslos ablaufen. Die Journalisten sind in dem Prozess die Zulieferer.
Horst Pirker weist darauf hin, dass die marktpolitischen Bestrebungen seines Unternehmens nichts mit Machtgelüsten zu tun habe, schon gar nicht mit journalistischen: “Uns geht es darum, als Unternehmer zu arbeiten. Die journalistische Arbeit ist dazu da, Nutzen für die Leser, Hörer, Seher und User zu stiften, nicht jedoch Macht auszuüben. Ich finde das widerlich, wenn man mit Medien Macht auszuüben versucht. Die Journalisten haben eine Watch-Dog-Rolle, ja. Aber das hat mit dem Ziel der Einflussnahme nichts zu tun. Das eine (die Machtausübung) ist ein Gestaltungsanspruch, das andere ist ein professioneller journalistischer Anspruch. Wir bekennen uns zum professionellen Zugang. Die Leser, Hörer, Seher und User sollen sich ihr Urteil selbst bilden.”
Was ist Qualität? Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) ist ein heterogenes Sammellager der in ihm vertretenen Medien und Personen. Die neueste Zeitung, also “Österreich”, wurde noch nicht einmal hineingelassen. Man kann Pirkers Stellungnahmen als VÖZ-Präsident nicht als Sprachregelung für andere auffassen, denn so funktioniert der Verein nicht. Noch weniger sind seine Ansichten identisch mit denen in der Journalisten-Branche, zumal seine Definition der journalistischen Qualität seit Jahren haarscharf an der These vorbeischrammt, dass man dem Publikum eigentlich nur geben müsse, was es verlangt, dann sei das schon Qualität.
Die aktuellste Form dieser medialen Weltsicht liefert Pirker auf Anfrage: “Ich sehe keinen Widerspruch und keine unüberbrückbare Kluft zwischen journalistischen und ökonomischen Überlegungen. Beim Zeitungsmachen geht es als Erstes um die Leserinnen und Leser und nicht um die Journalisten. Im Mittelpunkt müssen die Menschen stehen, die die Zeitung lesen. Journalismus ist bei dem Vorgang ein professionelles Mittel, um die Wünsche der Leserinnen und Leser zu erfüllen. Es soll Nutzen für die Leser, Hörer, Seher und User in ihren vielfältigen Erscheinungsformen gestiftet werden. Ist der Nutzen, den sie haben, groß genug, dann sind die User bereit, dafür etwas zu bezahlen. Der Zweck ist es, die Menschen zu informieren und zu unterhalten. Journalismus ist dabei nur das Mittel, das wird immer verwechselt. Der Journalismus ist nicht Selbstzweck, sondern ein Mittel zu dem Zweck, die Menschen zu informieren und zu unterhalten. Journalistische Qualität (im Unterschied zu journalistischem Niveau) besteht also darin, den Lesern, Hörern, Sehern und Usern das zu bieten, was sie haben wollen oder benötigen und – im Idealfall diese Erwartungen zu übertreffen.”
Alles klar? Gewiss nicht. Denn was sich zwischen den “Medienmanagern” und den Journalisten abspielt, ist nicht in Worte zu fassen und durch keine Begriffe zu definieren. Vielleicht muss das so sein, sonst wäre die Medienwelt zu simpel. Wolfgang Langenbucher, seit seiner Pensionierung als Vorstand des Publizistikinstituts der Universität Wien eine Art Doyen der Kommunikationswissenschaft, ruft bei den Fragen über die komplexe Situation der Journalisten (siehe Interview) den verstorbenen “SZ”-Journalisten Herbert Riehl-Heyse als Fürsprecher auf. Der hat nämlich einmal geschrieben, welches Glück es wäre, würden sich die Pferdehändler endlich einmal bemühen, “uns Pferde” zu
verstehen.
Erschienen in Ausgabe 04+05/2008 in der Rubrik “Medien” auf Seite 46 bis 46 Autor/en: Engelbert Washietl. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.
