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Auf die „Presse“ kann man sich nicht verlassen

Auf der Terrasse des Kursalons im Wiener Stadtpark feierte die „Presse“ Geburtstag. Nicht mit einem quasioffiziellen Staatsakt, sondern mit einer informellen Sommerparty zum 160-Jahre-Jubiläum, zu der mehr als 1.000 hochkarätige Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur gekommen waren.

Styria-Vorstandsvorsitzender Horst Pirker betonte in seiner Rede, die „Presse“ sei weder am Gängelband der Regierung noch einer Partei. Chefredakteur Michael Fleischhacker definierte seine „Presse“-Maxime: „Auf uns kann man sich nicht verlassen.“

Soll heißen: Die „Presse“ versuche, sich der Vereinnahmungs-Maschinerie der Politik zu widersetzen. Eine Zeitung sei nur dann eine gute Zeitung, so Fleischhacker weiter, „wenn es ihr gelingt, sich als unverzichtbarer Bestandteil der gesellschaftlichen Gewissensreflexion zu etablieren“.

Erschienen in Ausgabe 08+09/2008 in der Rubrik „Rubriken“ auf Seite 89 bis 89. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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