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Frische Luft für Journalisten

Seit 30 Jahren bekommen Journalistinnen und Journalisten frische Luft und neue Impulse im Kuratorium für Journalistenausbildung (KfJ). Rund 80 Gäste und Freunde feierten mit Geschäftsführer, Vorstand und Team des KfJ seinen Geburtstag. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer lud ins österreichische Parlament, Palais Epstein, und stellte fest: „Demokratie und Journalismus bedingen und brauchen einander.“

Festrednerin Annette Hillebrand, Leiterin der Akademie für Publizistik in Hamburg, entwarf ein Modell für guten, erfolgreichen Journalismus der Zukunft: „Journalisten brauchen frische Luft. Es reicht nicht, ein Thema zu googeln. Journalisten müssen ihren Schreibtisch verlassen. Und sie müssen Freunde der Technik werden. Sie müssen intuitiv und angstfrei mit neuen Entwicklungen umgehen.“ Dabei wird ihnen auch die nächsten 30 Jahre das Kuratorium für Journalistenausbildung mit seinen Seminaren und Workshops helfen. KfJ-Geschäftsführer Meinrad Rahofer: „In einer Welt, die sich immer rascher entwickelt, kann verantwortungsbewusster Journalismus nur funktionieren, wenn sich die Journalistinnen und Journalisten ständig weiterbilden.“

Von den Anfängen des KfJ erzählte Mitbegründer Walter Schaffelhofer: „Günther Nenning und der VÖZ (Verband Österreichischer Zeitungen) haben in den 70er-Jahren festgestellt, dass die Journalistenausbildung auf eine breite Basis gestellt werden muss.“ Das Kuratorium für Journalistenausbildung (KfJ) wurde daraufhin am 16. November 1978 von der Journalistengewerkschaft, vom Verband Österreichischer Zeitungen und vom Österreichischen Zeitschriftenverband gegründet.

Mehr als 13.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben das Kursangebot des KfJ bisher genutzt. Derzeit organisiert das KfJ jährlich rund 60 Seminare, Workshops und Lehrgänge in ganz Österreich. Seinen Sitz hat der gemeinnützige Verein in Salzburg, Seminare, Workshops und Lehrgänge werden in ganz Österreich durchgeführt.

Erschienen in Ausgabe 10+11/2008 in der Rubrik “Rubriken” auf Seite 68 bis 69. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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