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Beruf
Verleger gegen den KV
Leider preisen sich die österreichischen Tageszeitungsjournalisten mit ihrem antiquierten Kollektivvertrag immer mehr aus dem Markt. Schade um die Tageszeitungen dieses Landes, die so in einen argen Wettbewerbsnachteil geraten.
Eugen Russ,
Vorarlberger Medienhaus.
Da ist mein Ansatz, dass man sich dem Wandel stellt und eine ganz große Lösung sucht, auch mit Übergangslösungen für jene, die jetzt noch privilegiert sind. Das ist die Einladung, die ich schon lange ausspreche in der Hoffnung, dass es eine Verhandlungszusage der Gewerkschaft gibt. Ich bin für Kollektivverträge und nicht für einen kollektivvertragsfreien Raum.
Hermann Petz, Moser Holding.
Diese Kollektivverträge, die aus einer Zeit der alten Barrieren stammen, in der diese Mediensysteme jeweils hochprivilegierte Monopolisten waren, halten dem neuen Wettbewerb nicht mehr Stand. Ich versuche den jetzt im Feld befindlichen Kollektivverträgen, soweit es rechtlich zulässig ist, auszuweichen, wo immer es geht. Ich halte sie einfach für stumpfsinnig.
Horst Pirker, Styria und Präsident des Zeitungsverbandes VÖZ.
Erschienen in Ausgabe 12/2008 in der Rubrik “Beruf” auf Seite 72 bis 73. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.
