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Medien

Gratis für jeden Bezirk

?Die einschneidenden Veränderungen bei der „Oberösterreichischen Rundschau“ bedeuten auch für Sie eine Umstellung. Bisher waren Sie Leiter der Salzkammergut-Redaktion, in Zukunft werden Sie für ganz Oberösterreich Chefredakteur der „Bezirksrundschau am Donnerstag“ sein. Das ist nicht mehr die „Rundschau“, sondern ein Gratis-Anzeigenblatt. Stört Sie das?

Michael Frostel: Für mich ist das ein Medium wie jedes andere regionale Medium.

Ihnen macht die neue Aufgabe Spaß?

Für mich ist das eine Herausforderung. Ich würde sie nicht annehmen, wenn ich an die Aufgabe nicht glauben würde. Ich glaube fest daran.

Wie viele journalistische Mitarbeiter werden Sie in Oberösterreich haben?

Was geschieht, ist im Grundsatz schon fix, aber jetzt sind die Planungen im einzelnen zu machen. Da sind wir dabei. Was sich in der täglichen Arbeit ändern wird, können Sie mich in einem Jahr fragen.

Ich freue mich drauf.

Wird die „Bezirksrundschau am Donnerstag“, die dem „Bezirksblätter“-Modell der Moser Holding in anderen Bundesländern entspricht, ein Geschäft?

Alles was das betrifft, gehört zu den strategischen Entscheidungen des Eigentümers. Da müssen Sie die Sprecherin Lisa Berger fragen. Wir werden uns bemühen – und davon bin ich überzeugt –, ein gutes Produkt zu machen.

Ihre künftige „Bezirksrundschau am Donnerstag“ und die neue „Rundschau am Sonntag“ werden zwei unterschiedlichen Firmen gehören. Sind dennoch Kooperationen geplant?

Bis auf die Tatsache, dass man die Kollegen auf der anderen Seite kennt, gibt es im Grund genommen keine Berührungspunkte.

Bleiben Sie in Gmunden oder wird Ihr beruflicher Sitz in Linz sein?

Ich gehe nach Linz.

Die Tradition, die die alte „Rundschau“ verkörperte, soll am ehesten in der „Sonntags-Rundschau“ weitergeführt werden. In der „Bezirksrundschau am Donnerstag“ wird davon wenig bleiben, oder?

Wie gesagt, das sind unternehmensstrategische Entscheidungen. Ich fühle mich nicht berufen, sie zu kommentieren. Es handelt sich um ein sehr spannendes Projekt, es wird etwas Klasses, wir können damit in Oberösterreich reüssieren.

Erschienen in Ausgabe 12/2008 in der Rubrik „Medien“ auf Seite 100 bis 103. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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