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Titel

Wer uns bald (mehr oder weniger) fehlen wird

Elmar Oberhauser, TV-Informationsdirektor

Der (Problem-)Bär ist pensionsreif. Wie Eingeweihte wissen, bekam er sein ORF-Ticket durch Peter Westenthaler. Wrabetz brauchte die BZÖ-Stimme im Stiftungsrat für seine Wahl zum Generaldirektor und hat zugestimmt. Nicht blöd. Oberhauser kann was, ist nur in den letzten Monaten ein bisserl aus dem Ruder gelaufen. Einen Bär kann man nur schwer einfangen. Ab in die VIP-Rooms.

Wolfgang Lorenz, TV-Programmdirektor

Er ist der Master of Desaster. Der notorische Zyniker fand alle Flops von „Mitten im Achten" abwärts super und übte sicht gern in Publikumsbeschimpfungen (Stichwort: „Scheiß-Internet"). Den konnte Wrabetz noch schwerer einfangen als Oberhauser, zuletzt gab es gar eine Rüge per ORF-Intranet. Der frühere Bacher-Tascherl-Träger hatte schweres Lobbying seitens der ÖVP. Ist auch längst pensionsreif. Seine Zukunft steht nicht in den Sternen – sie ist auf der Leinwand. In der Galerie Curtze in Wien sind seine nächtlichen Ergüsse zu bewundern.

Thomas Prantner, Online-Direktor

Ihn gibt es nur, weil es die Politik gibt. Politisches Chamäleon. Begnadeter Intrigant – Wohlmeinende nennen das heute Networking. Früher eher rot, dann plötzlich blau-orange, vor der Direktorenwahl. Fachlich bis heute ein unbeschriebenes Blatt. Selbst die Pro-Forma-Bewerbung hat er sich von Kollegen schreiben lassen, die heute noch auf ihr Geld warten.

Sissy Mayerhoffer, Kaufmännische Direktorin

Die Alibi-Frau in der ORF-Direktion hielt nicht, was sie Wrabetz versprochen hat. Die gute Frau wird bei nächstbester

Gelegenheit politisch sehr elegant in einem VP-nahen Unternehmen gut versorgt.

Erschienen in Ausgabe 02+03/2009 in der Rubrik „Titel“ auf Seite 31 bis 31. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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