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„Fragen Sie meine Freundin“ - Der Österreichische Journalist - medien journalismus zeitung print magazin radio tv online

ARCHIV » 2009 » Ausgabe 04+05/2009 »

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„Fragen Sie meine Freundin“

Nach der Matura in Linz 1988 begann Ernst Hausleitner ein Studium der Betriebswirtschaftslehre, das er als Fernstudent demnächst als MBA abzuschließen hofft. Der einstige Printjournalist kam im Jahr 2000 als Oberösterreich-Korrespondent für das Hitradio Ö3 und als Sportreporter im ORF-Landesstudio Linz zum ORF. Von 2002 bis 2004 arbeitete er als Sportredakteur im Hitradio Ö3. Seit 2004 ist der 41-Jährige im Team der ORF-Fernseh-Sportredaktion. Mit dem Grand Prix von Australien am 29. März 2009 feierte Ernst Hausleitner sein Debüt als Formel-1-Kommentator.

Wie viel Macht hat ein Journalist?

Sehr viel.

Ihr Verhältnis zur Macht?

Distanziert.

Hat Ihre Arbeit schon einmal Einfluss auf wichtige Entscheidungen gehabt?

Ja, täglich, auf die Entscheidung der Seher, unser Programm zu schauen.

Was zeichnet einen guten Journalisten aus?

Unabhängigkeit, Ehrlichkeit, Moral.

Wie wird sich der Journalismus künftig verändern?

Der Journalismus wird noch schnelllebiger werden, es wird noch schwieriger werden, Qualität zu erkennen.

Warum sind Sie Journalist geworden?

Weil es mein Traumberuf war/ist.

Wie kamen Sie an Ihren ersten Beitrag und was war das Thema?

Ich wurde als freier Mitarbeiter der Sportredaktion der „OÖ Krone" zum Fußball-Landesligaspiel Gmunden – Grieskirchen geschickt und habe über einen Trainer, der heftig in der Kritik gestanden ist, berichtet.

Schon einmal überlegt, den Beruf zu wechseln?

Ja! Gott sei Dank habe ich es nicht gemacht.

Wo und wie lernt man Journalismus am besten?

Praxis ist durch nichts zu ersetzen.

Was sind Ihre persönlichen Stärken und Schwächen?

Belastbar, spontan, flexibel, ehrgeizig – ungeduldig.

Wie wichtig ist Klatsch?

Mäßig.

An welchem Ort würden Sie am liebsten arbeiten?

Am Attersee.

Mit wem würden Sie Ihren Schreibtisch am liebsten teilen?

Mit niemandem.

Stört Sie das schlechte Image von Journalisten?

Ist das tatsächlich so schlecht?!

Journalisten gelten als eitle Zeitgenossen, und Sie?

Kann ich nicht leugnen.

Wie kommt ein Nachwuchsjournalist so weit wie Sie?

Beharrlichkeit, voller Einsatz, Talent, ein wenig Glück.

Ihr bisher größter Erfolg?

Beruflich: Die Formel 1 kommentieren zu dürfen.

Ihr größter Flop?

Keine Ahnung.

Ihr liebstes Hobby?

Motocross, Skifahren.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Fredmund Malik – Führen, Leisten, Leben.

Ihr Lieblingsgericht und was trinken Sie dazu?

Backhenderl mit Kartoffelsalat, Mineral oder einen Grünen Veltliner.

Ihr Lieblingstrinkspruch?

Schach dem Herztod.

Wie halten Sie sich fit?

Laufen, Mountainbiken, Skifahren, Motocrossen.

Wie kann man Ihre Aufmerksamkeit erregen?

Fragen Sie meine Freundin.

Was wären Sie gerne – Spitzensportler, Literaturnobelpreisträger oder Rocksänger?

Rocksänger.

Was wollten Sie als Kind werden?

Sportreporter.

Was törnt Sie an/ab?

Bodenständigkeit, Aufrichtigkeit/Überheblichkeit.

Ein Tag Bundeskanzler sein, was tun Sie?

Auf Staatsbesuch nach Tahiti fliegen.

Welche Hoffnungen haben Sie bereits aufgegeben?

Dass ich jemals Bundeskanzler werde, dass der LASK in der Champions League spielt, dass ich Gitarrespielen lerne.

Was soll Ihnen später einmal nachgesagt werden?

Immer authentisch und ehrlich gewesen zu sein.

Erschienen in Ausgabe 04+05/2009 in der Rubrik „Rubriken“ auf Seite 106 bis 106. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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