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ARCHIV » 2010 » Ausgabe 04+05/2010 »

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Deutsch für Journalisten

Merksprüche wie „Wenn ist würdelos“ oder „Wer brauchen ohne zu gebraucht …“ schwirren noch in unseren Köpfen herum, sind aber nicht mehr gültig. Die Sprache ändert sich, und mit ihr ändern sich auch die Regeln. Robert Sedlaczek beleuchtet Streitfälle der Rechtschreibung, der Grammatik und der Stilistik aus österreichischer Sicht: Was gilt noch, was ist überholt? Wo können Journalisten durch das Dickicht der Sprache einen eigenständigen Weg einschlagen und wo eher nicht? Der Autor zeigt, dass wir gerade dort besonders fehleranfällig sind, wo die Umgangssprache von der Standardsprache abweicht und wo sich der Sprachgebrauch des Südens von jenem des Nordens unterscheidet. Die Folge: Wir neigen in einer Art Überreaktion dazu, den Genitiv dort zu verwenden, wo der Dativ stehen muss, das Präteritum dort, wo das Perfekt hingehört. Das Buch ist aber nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam. Viele Sprachprobleme sind mit Anekdoten gewürzt, denn der Autor sieht sich nicht als Sprachpolizist, sondern als Sprachbeobachter, der auch unterhalten will.

Robert Sedlaczek: Wenn ist nicht würdelos. Rot-weiß-rote Markierungen durch das Dickicht der Sprache, 19,95 Euro, ISBN: 978-3-8000-7463-1

Erschienen in Ausgabe 04+05/2010 in der Rubrik „Rubriken“ auf Seite 15 bis 15. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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