ARCHIV » 2010 » Ausgabe 04+05/2010 »

Praxis

Kiosk

Jobchancen für freie Journalisten im Ausland.

Neues

Faces 01

2,80 Euro | 80.000 Auflage

Zehnmal jährlich

Das Schweizer Lifestyle-Magazin „Faces“ erscheint jetzt auch in Deutschland, die Redaktion sitzt allerdings in Zürich. Die beiden Ausgaben sind weitgehend identisch, bei Events wird der Blick allerdings auf deutsche Großstädte gerichtet. Patrick Pierazzoli, Chefredakteur beider Titel, sagt, „Faces“ sei nicht nur Frauen-, Männer-, Mode-, People- oder Autorenmagazin, sondern von allem etwas. Das Rezept lautet: Reportagen, Kolumnen, Lifestyle-News, Berichte über interessante Menschen aus Kultur und Unterhaltung. Chefredakteur Pierazzoli nennt als Markenzeichen von „Faces“ die „Liebe zur Sprache“. Freie Autoren mit entsprechenden Fähigkeiten sind willkommen. Infrage kommen: Reportagen, Interviews und Autorenstorys – auf jeden Fall Inhalte, die „anders“ sind. Arbeitsproben machen sich gut. Auch fertige Texte können angeboten werden. Der Chefredakteur wirbt mit „echter künstlerischer Freiheit“: Hier sei Platz für Geschichten, die niemand sonst drucken würde – seien sie zu frech oder zu lang. Der Rubel rollt allerdings nur bedingt: Ein Kurz-Porträt bringt es auf 60 Euro, für eine Reportage oder ein Feature können rund 300 Euro kalkuliert werden.

K Patrick Pierazzoli Chefredakteur

A Hohlstraße 192 CH – 8004 Zürich

M redaktion@faces.ch

I www.faces.ch

greenhome 02

3,80 Euro | 50.000 Auflage

Vierteljährlich

Der Trend zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit beim Haus-bau oder der Sanierung der eigenen Immobilie war Geburtshelfer für „Greenhome“. Das Magazin stellt individuelle bauliche Lösungen, Produktneuheiten und Trends vor. Neben Bau- und Wohnreportagen gibt es Technologiereports. Heiko Heinemann, Verleger und Chefredakteur von „Greenhome“, legt großen Wert auf redaktionelle Unabhängigkeit: den Lesern solle vor wichtigen und damit kostspieligen Bau- oder Renovierungsentscheidungen reiner Wein eingeschenkt werden. Es geht längst nicht mehr allein um ökologische Gesinnung, sondern auch um Vorgaben des Gesetzgebers. „Greenhome“ wird viel mit Freien zusammenarbeiten – sowohl mit Autoren als auch Fotografen. Heiko Heinemann freut sich über Vorschläge. „Industrieneutral“ und gut lesbar sollen die Texte sein. „Greenhome“ honoriert eine Seite mit etwa 200 Euro.

K Heiko Heinemann

Verleger und Chefredakteur

A Steinstraße 56

81667 München

T +49/89/45709622

M hh@bt.de

I www.greenhome.de

wanderlust 03

4,50 Euro | 43.000 Auflage

Sechsmal Jährlich

Die Wander-Bewegung boomt – nicht zuletzt seit dem Erfolg von Hape Kerkelings Pilger-Bibel. Den Trend greift nun „Wanderlust“ auf, die am 26. Februar an die Kioske ging. Das Magazin mit ganzheitlichem Ansatz spricht aktive Menschen und Naturliebhaber an, für die Bewegung, Gesundheit, Erholung, Genuss und Naturschutz eine Einheit bilden. Verantwortlich für „Wanderlust“ ist das Redaktionsbüro Wipperfürth in Köln. Chefredakteur Andreas Mayer sieht den Titel etwa zwischen „Landlust“ und „Wandermagazin“ angesiedelt. Der Blick geht über den Tellerrand des reinen Wanderns, wenn umweltbewusste Visionäre und „Umdenker“ porträtiert werden, die in Unternehmen auf Nachhaltigkeit setzen. Dazu gibt es Tourenbeschreibungen, Produkttests und Tipps für Hotels oder Restaurants. Chefredakteur Mayer freut sich über Angebote für Reportagen oder Interviews aus Deutschland, Österreich, der Schweiz oder Südtirol – die statt einer klassischen Routenbeschreibung auch Aspekte wie Natur- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit thematisieren. Angebote mit Arbeitsproben per Mail, Honorar nach Vereinbarung.

K Andreas Mayer, Chefredakteur

A Schanzenstraße 36

Gebäude 31 A

51063 Köln

T +49/221/9608510

M am@wanderlust-magazin.de

Auto Experience 04

4,50 Euro |31.000 Auflage

Vierteljährlich

Als „Magazin für Autokultur“ präsentiert „Auto Experience“ in mehrseitigen Reportagen die Flitzer der Gegenwart, aber auch Klassiker. Herausgeber und Chefredakteur Rüdiger Schulz verzichtet zugunsten des Schwelgens bewusst auf technische Tabellen. Die Leser finden in jeder Ausgabe auch Auto-fremde Beiträge, wie in der Erstausgabe ein Interview mit einem NASA-Manager und einen Fahrbericht mit einem exklusiven Schnellboot. „Zu Land, zu Wasser und in der Luft“ lautet das ungeschriebene Motto. Rüdiger Schulz hat ein Team freier Motorjournalisten um sich geschart, die ihrer Kreativität auf sechs bis zwölf Seiten freien Lauf lassen können. Wer eine interessante Geschichte über Autos oder andere rasante Fahrzeuge zu erzählen hat, sollte per Mail bei „Auto Experience“ anklopfen. Eine Short Story von einer Seite Länge wird mit etwa 100 Euro honoriert, der Richtwert für eine große Reportage beträgt 500 Euro.

K Rüdiger Schulz

Herausgeber und Chefredakteur

A Schalückstraße 18 33332 Gütersloh

T +49/5241/9985030

M experience@schulzmediaproductions.de

Relaunch

Computer Bild Spiele 05

4,99 Euro | 264.000 Auflage

Monatlich

Zum 10. Geburtstag hat sich „Computer Bild Spiele“ einen Relaunch geschenkt, der dem Magazin eine neue Optik und ein überarbeitetes Heftkonzept beschert. Klarere Leserführung lautete die Devise, außerdem wurden die Rubrizierung und das Test- und Bewertungssystem verändert. Der komplett neu gestaltete Service-Teil bezieht die Leser von „Computer Bild Spiele“ auch dahin gehend ein, dass sie an Inhalten mitwirken können. Außerdem intensiviert der Print-Titel die Verzahnung mit computerbildspiele.de. Die Redaktion arbeitet eher selten und nur bei konkretem Bedarf mit freien Autoren zusammen. Chancen tun sich immer dann auf, wenn aus zeitlichen oder anderen Gründen bestimmte Termine nicht selbst wahrgenommen werden können. Dann sind es Freie, die zum Beispiel aus den USA oder Japan berichten. Ansprechpartner für Interessenten ist per Mail Redakteur Stefan Mehmke. Honorar nach Vereinbarung.

K Stefan Mehmke, Redakteur

A Axel-Springer-Platz 1 20350 Hamburg

T +49/40/34729136

M leserbriefe@ computerbildspiele.de

I www.computerbild.de/cbs

dlz agrarmagazin 06

65.000 Auflage

Monatlich

Das „dlz Agrarmagazin“, Fach-blatt für Landwirte, präsentiert sich mit modernisiertem Layout und neuem Heftkonzept. Das Heft gliedert sich nun in die drei Schwerpunkte „dlz-Praxis“, „dlz-Zukunft“ und „dlz-Leben“. Chefredakteur Detlef Steinert zufolge besteht in der Leserschaft ein großes Bedürfnis, Bestätigung für die Profession zu erhalten, die sich in einem ebenso tief greifenden wie permanenten Wandel befindet. Die Nähe zur Erfahrungswelt der Landwirte ist daher das A und O für das „dlz Agrarmagazin“. Welche Trends gibt es im Agrarbereich, wie sind sie einzuschätzen? Darüber hinaus leisten Produkttests und Marktübersichten Hilfestellung bei Investitionsentscheidungen. Freie Autoren kommen beim „dlz Agrarmagazin“ mit jeder journalistischen Stilform zum Zuge. Chefredakteur Steinert hebt die große Bedeutung hervor, welche der Bezug zur Unternehmens- und Lebenswelt von Landwirten und ihren Familien habe. Geschichten sollen, möglichst exklusiv, anhand konkreter Personen und an authentischen Beispielen erzählt werden. Arbeitsproben sind ein Muss. Steinert ist zurzeit besonders interessiert an einem freien Autor, der landwirtschaftliche Themen brillant glossieren könne. Beiträge dürfen nicht in gleicher oder ähnlicher Form bereits in anderen Agrartiteln gelaufen sein. Kontakt ganz nach Wunsch – auch persönlich – ausschließlich mit dem Chefredakteur, egal, ob ein Themenangebot vielleicht einen klaren Ressort-Bezug hat. Das „dlz Agrarmagazin“ honoriert jeden Beitrag individuell, auch unter Berücksichtigung des Aufwandes.

K Detlef Steinert, Chefredakteur

A Lothstraße 29 80797 München

Postfach 40 05 80

T +49/89/12705277

M detlef.steinert@dlv.de

I www.agrarheute.de

Ausserdem

Photographie 07

5,00 Euro | 27.000 Auflage

zehnmal jährlich

Der junge Hamburger V
erlag Untitled hat zum 1. Dezember 2009 die Fachzeitschrift „Photographie“ von der Düsseldorfer VVA Verlagsgruppe übernommen. Hier erschien der Titel seit 1994, gegründet worden war er 1976 in der Schweiz. Zum Gesellschafterkreis des Untitled-Verlages zählen unter anderem der ehemalige Gruner+Jahr-Vorstand Rolf Wickmann und Ex-„Spiegel“-Chefredakteur Werner Funk. „Photographie“ setzt auf journalistisch hochwertige und optisch opulente Präsentation. Profis sollen neue Anregungen erhalten, Amateure zu besseren Bildern angeleitet werden. Chefredakteur Frank Späth möchte zeigen, was Fotografie (sein) kann. „Photographie“ unterscheide sich mit der konsequenten Betonung des Bildes von konkurrierenden Zeitschriften, die stärker test- und technikorientiert seien. „Photographie“ sei immer auf der Suche nach qualifizierten freien Autoren, vor allem im Praxis- und Didaktikbereich. Wichtig: Eine frische und verständliche Schreibe, konzeptionelles Denken – und gute Kontakte zu Fotografen. Über den Text dürfen auf keinen Fall Bilder und Layout vergessen werden. Kontakt per Mail, Arbeitsproben erwünscht. Honorar-Richtwert: pro Seite 100 bis 150 Euro Honorar, im Einzelfall hängt die Bezahlung vom Ressort und der konkreten Geschichte ab.

K Frank Späth

A Innocentiastraße 33, 20144 Hamburg

T +49/40/189881130

M spaeth@photographie.de

I www.photographie.de

Bernd Stössel ist freier Journalist in Frankfurt.

bernd.stoessel@@t-online.de

Erschienen in Ausgabe 04+05/2010 in der Rubrik „Praxis“ auf Seite 102 bis 103. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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