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Weitsicht, Zuversicht, Umsicht, Verzicht - Der Österreichische Journalist - medien journalismus zeitung print magazin radio tv online

ARCHIV » 2010 » Ausgabe 04+05/2010 »

Praxis

Weitsicht, Zuversicht, Umsicht, Verzicht

Christiane Goller studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Kunstgeschichte in Innsbruck. Ab 1986 war sie Redakteurin im ORF, zuerst in Vorarlberg und ab 1988 in der Radio-Hauptabteilung Kultur. 1997 bis 2010 führte Goller die Geschäfte des ORF-RadioKulturhauses und war zudem bis 2007 stellvertretende Hauptabteilungsleiterin der Ö1-Kultur. Seit 1. April leitet die 46-Jährige die Aktuelle Kultur von Ö1.

Wie viel Macht hat eine Journalistin?

So weit das Auge reicht.

Ihr Verhältnis zur Macht?

Sehschärfe.

Ihre Vorbilder im Journalismus?

Ich bin da eher vorsichtig.

Was zeichnet einen guten Journalisten aus?

Weitsichtigkeit, Zuversicht, Umsicht. Verzicht.

Wie wird sich der Journalismus künftig verändern?

Nachsichtig.

Warum sind Sie Journalistin geworden?

Geltungsdrang.

Welche ist Ihre Lieblingszeitung?

Das wechselt. Zurzeit: die „Zeit“.

Ihre Hauptinformationsquelle?

Mein Herz und meine Seele.

Stört Sie das schlechte Image von Journalisten?

Haben Sie schlechte Erfahrungen gemacht?

Wie kommt ein Nachwuchsjournalist so weit wie Sie?

Einsicht.

Ihr bisher größter Erfolg?

Das RadioKulturhaus.

Ihr größter Flop?

Stellvertreterrollen.

Ihr liebstes Hobby?

Herumhängen.

Welches Buch lesen Sie gerade?

Klaus Theweleit, „Männerphantasien“.

Ihr Lieblingsgericht und was trinken Sie dazu?

Seeteufel-Risotto mit Gelbem Muskateller.

Ihr Lieblingstrinkspruch?

Der meiner elfeinhalbjährigen Tochter: Cheers!

Was wären Sie gerne – Spitzensportler, Literaturnobelpreisträger oder Rocksänger?

Nach einer Geschlechtsumwandlung Letzteres.

Was wollten Sie als Kind werden?

Automechanikerin.

Ein Tag Bundeskanzler sein, was tun Sie?

Das ORF-Gesetz verabschieden.

Sie haben einen Wunsch frei, der wäre?

Wunschlos glücklich zu sein.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job am besten?

Wir werden sehen.

Was sagen Kollegen Böses über Sie?

Ist mir wurscht.

Was soll Ihnen später einmal nachgesagt werden?

Gott sei ihrer Seele gnädig.

Erschienen in Ausgabe 04+05/2010 in der Rubrik „Praxis“ auf Seite 122 bis 122. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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