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Gratiswelle überflutet Medienlandschaft

Neben einer unvollständigen Quellenangabe irritieren dabei zwei Punkte: Zum einen erlaubt sich der Autor in der Spalte Unique Clients, die Werte von krone.at und krone.tv zu addieren. Das ist nicht zulässig, da die Überschneidungen der beiden Angebote dadurch nicht berücksichtigt werden. Zum anderen wird für das oe24-Netzwerk ein Reichweitenwert angeführt, obwohl für das Angebot im Jahr 2009 für keine der beiden ÖWA Plus-Studien Reichweiten ausgewiesen wurden. Der letzte von der ÖWA publizierte Wert für das vierte Quartal 2008 liegt bei 16,1 Prozent der österreichischen Internetnutzer. Es handelt sich also um eine frei erfundene Größe ohne weitere Kommentierung. In der Legende wird lediglich darauf verwiesen, dass es sich um den „Versuch einer Internet-Hitparade der Medienhäuser“ handelt.

Hannes Dünser

Geschäftsführer ÖWA

In der grafischen Endproduktion gingen Quellenangaben und Erklärungen verloren. Der Autor erlaubte sich demnach trotz der Überschneidungen eine Addition der Krone-Online-Auftritte, um damit überhaupt eine Vergleichsgröße zu Standard u. a. zu bieten. Dies geschieht durch die ÖWA infolge ihrer Trennung von Einzel- und Dachangeboten nicht. Der oe24-Wert von 21 Prozent ist nicht frei erfunden, sondern entstammt der ÖWA plus 2008/II, der korrekten Vergleichsbasis zur Erhebung 2009/II. Er ist bei der Reduktion der Grafik auf die aktuellen Werte in die falsche Spalte gerutscht.

Die Redaktion

Erschienen in Ausgabe 06+07/2010 in der Rubrik „Rubriken“ auf Seite 11 bis 11. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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