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Manchmal reichen 135 Zeichen für einen Kommentar. Nach der Landtagswahl im Burgenland schickte Andreas Koller, stellvertretender Chefredakteur der „Salzburger Nachrichten“, via Twitter folgende Botschaft ins Netz: „Pröll sagt, die SPÖ sei im Burgenland ‚an die Wand gefahren’. Und wogegen ist die ÖVP geprallt? Sie hat das schlechteste Ergebnis ever!“ Neben diesen getwitterten Kürzest-Glossen bloggt Andreas Koller seit Anfang 2010 unter dem Titel „Kollers Klartext“ in fundierten Beiträgen über das, was er am besten kennt: die Politik in Eisenstadt und im Rest des Landes. Der Großteil seiner Kommentare steht auch in der gedruckten Ausgabe, etwa ein Fünftel der Beiträge erscheint exklusiv online. So erreicht Koller, wie er sagt, „Leser, die (noch) keine regelmäßigen ,SN‘-Käufer sind“; gleichzeitig kann er sich „mit einer kritischen Öffentlichkeit austauschen“. Das Konzept kommt an: An die 10.000 Leser klicken täglich auf die Seite, Tendenz steigend. Die bislang meisten Kommentare verdankt Koller einem kritischen Text über einen Politiker, der auch in der Print-Welt immer noch für Auflage sorgt: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser. Martin Langeder

Erschienen in Ausgabe 06+07/2010 in der Rubrik „Rubriken“ auf Seite 11 bis 11. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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