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Special

Operation Preisträger

Von Bernd Stößel

Medizinjournalisten können sich um eine Vielzahl von Preisen bewerben – wir stellen drei davon vor.

Journalistenpreis

„Bildgebung in der medizinischen Diagnostik“

Verliehen von der Vereinigung der Deutschen Medizinischen Fach- und Standespresse e. V. / gestiftet vom Unternehmen GE (General Electric) Healthcare

Der Preis zeichnet herausragende und allgemein verständliche Veröffentlichungen eines Jahres zur Bildgebung in der medizinischen Diagnostik aus. Durch die Fortschritte in den Bereichen der Bildverarbeitung, der molekularen Bildgebung, der bildgebenden Diagnostik und der Kontrastmitteldiagnostik lassen sich morphologische Veränderungen des menschlichen Körpers schnell und millimetergenau darstellen. Erkrankungen können somit frühzeitig entdeckt und Therapien genau geplant werden. Besonders bei Krebserkrankungen soll die biologische Bildgebung künftig einen großen Einfluss auf Therapieentscheidungen gewinnen.

Der Beitrag muss in deutscher Sprache verfasst und in Deutschland, Österreich oder der Schweiz in einem Printmedium, im Hörfunk oder im Fernsehen erschienen sein.

Dotierung: 10.000 Euro. Ein Preisträger. Bei gleichwertigen Veröffentlichungen kann der Preis geteilt werden.

Einsendeschluss: 31. August 2011

Kontakt: Geschäftsstelle der Vereinigung der Deutschen Medizinischen

Fach- und Standespresse e. V.

Chemnitzer Straße 21

70597 Stuttgart

Tel. 0711/72 07 12-10

E-Mail: presse@medizinjournalisten.de

www.medizinjournalisten.de

Medtronic Medienpreis

„Medizin Mensch Technik“

Verliehen vom US-Medizintechnik-

Unternehmen Medtronic

Medizintechnik ist sowohl für die Diagnostik wie für die Behandlung von Krankheiten unverzichtbar. Herzschrittmacher oder Implantate verhelfen vielen Menschen zu einem längeren und besseren Leben. Die Forschung erzielt Fortschritte, die der breiten Öffentlichkeit allerdings häufig verborgen bleiben. Der Preis will die Qualität der Berichterstattung über innovative Technologien fördern.

Eingereicht werden können deutschsprachige Veröffentlichungen aus Presse, Radio, Fernsehen oder Internet, die medizintechnische Themen in herausragender journalistischer Qualität allgemein verständlich kommunizieren.

Dotierung: Insgesamt 15.000 Euro.

Einsendeschluss: 31. Jänner 2011

Kontakt: Medtronic Medienpreis – Infobüro

c/o Topcom Communication GmbH

Hamburger Allee 45

60486 Frankfurt am Main

Tel. 069/33 00 89-38

E-Mail: info@medtronic-medienpreis.de

www.medtronic-medienpreis.de

Journalistenpreis

„Evidenzbasierte Medizin in den Medien“

Verliehen vom Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e. V.

Der Preis würdigt herausragende journalistische Arbeiten, in denen Prinzipien der evidenzbasierten Medizin eine zentrale Rolle spielen. Diese Prinzipien sind: kritische, systematische Analyse des Wissenstands unter Anwendung wissenschaftlicher Methoden, klare Beschreibung der Erkenntnisse, aber auch der Wissenslücken und Unsicherheiten, Überprüfung, ob die Erkenntnisse im Einzelfall anwendbar sind, Information des Patienten über die Alternativen und Unsicherheiten und die Suche nach einer gemeinsamen Entscheidung (sofern sie vom Patienten gewünscht wird).

Teilnahmeberechtigt sind alle deutschsprachigen und/oder in deutschsprachigen Medien veröffentlichenden Journalisten. Die eingereichten Arbeiten sollen allgemein verständlich sein und vorzugsweise anhand aktueller Anlässe konkrete Konsequenzen beschreiben, die sich aus der Anwendung der Prinzipien der evidenzbasierten Medizin ergeben. Infrage kommen alle Bereiche der Medizin – also zum Beispiel Auswirkungen auf einzelne Patienten, auf den Alltag von Ärzten und Pflegern, auf den Wissenschaftsbetrieb oder auf die Politik.

Dotierung: 1.500 Euro.

Einsendeschluss: 3. Jänner 2011

Kontakt: Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V., Frau Dr. Sylvia Sänger c/o Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin

TiergartenTower

Straße des 17. Juni 106-108

10623 Berlin

www.ebm-netzwerk.de/wir_ueber_uns/journalistenpreis.html

Erschienen in Ausgabe 10+11/2010 in der Rubrik „Special“ auf Seite 88 bis 89 Autor/en: Bernd Stößel. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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