ARCHIV » 2010 » Ausgabe 12/2010+01/2011 »

Rubriken

ORF sucht Nachwuchs

Der ORF sucht Nachwuchs und startet im April 2011 im Rahmen der ORF-Akademie ein Traineeship für journalistische Talente: Innerhalb eines Jahres erhalten die Trainees eine umfassende, trimediale journalistische Ausbildung in Theorie und Praxis. Dabei wechseln sich theoretische Ausbildungsblöcke sowie mehrwöchige Praktika in unterschiedlichen Redaktionen und Unternehmensbereichen des ORF einander ab. „Wir wollen den besten journalistischen Nachwuchs für den ORF gewinnen“, so ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz über die Planung für die ORF-Akademie. Und Reinhard Scolik, Leiter der Hauptabteilung Strategische Planung und Administration, ergänzt: „Der restriktive Sparkurs im Personalbereich bleibt zwar bestehen, aber wir suchen trotzdem neue Talente im journalistischen Bereich, um den Qualitätsanspruch des ORF auch weiterhin aufrechterhalten zu können. Bei der Ausbildung im Rahmen der ORF-Akademie handelt es sich ausschließlich um eine journalistische Ausbildung, es geht nicht um neue Kräfte im Bereich Unterhaltung.“ Später, so Scolik, würde man sich auch um Talente im Unterhaltungsbereich kümmern, vorläufig sei das jedoch nicht der Fall.

Die Bewerbungsfrist läuft bereits und endet am 2. Jänner 2011, die Anforderungen an die zukünftigen Trainees sowie Informationen über die online einzureichenden Arbeiten (ein selbst einander produzierter Radio- sowie ein TV-Beitrag und ein Text über journalistische Arbeit) sind unter http://jobs.orf.at/job255.html zu finden. Das Hauptaugenmerk bei den Auswahlkriterien liegt auf Matura, abgeschlossene Schulausbildung oder Studium, Kreativität, verbale Ausdrucksfähigkeit und Kommunikationsstärke, bereits vorhandene journalistische Erfahrungen sind „nicht Bedingung, jedoch von Vorteil“, heißt es.

Für die Ausbildung sind Thomas Balla und Andreas Heindl zuständig, die Trainees werden im Zeitraum April 2011 bis März 2012 ausgebildet, wobei Wert auf eine „trimediale Ausbildung“ – TV, Radio und Internet – gelegt wird. Jeweils drei Monate werden im aktuellen Dienst bei Radio und TV sowie bei Ö3 und in einem Landesstudio verbracht, die Trainees werden dabei in allen Bereichen – vom aktuellen Dienst über Wissenschaft, Sport und Kultur bis zu den Magazinsendungen – von einem Tutor betreut. Christian Krebs

Erschienen in Ausgabe 12/2011 in der Rubrik „Rubriken“ auf Seite 10 bis 11. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

;