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Ein „help.gv“ für Finanzprodukte? - Der Österreichische Journalist - medien journalismus zeitung print magazin radio tv online

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Ein „help.gv“ für Finanzprodukte?

Von Engelbert Washietl

Der Geschäftsführer der „Wiener Zeitung“, Karl Schiessl, erkennt einen Mangel im Verbraucherschutz, den seine im Besitz der Republik Österreich befindliche Tageszeitung gern beheben würde. Wer nämlich finanzielle Dienstleistungen in Anspruch nehme – vom Sparbuch bis zu Wertpapieren und Versicherungsverträgen –, sei derzeit auf Produktbeschreibungen angewiesen, denen keine verbindlichen und einheitlichen Maßstäbe zugrunde lägen. Es wäre deshalb sinnvoll, einen Monitor für solche Dienstleistungen einzurichten, der alle Produkte nach wesentlichen Kriterien wie beispielsweise Zinsen, Nebenkosten, Risiken aufliste und mit garantierter Aussagekraft beurteile. Basis wäre ein neues Verlautbarungsgesetz, aufgrund dessen die „Wiener Zeitung“ in Print und Online „den unübersichtlichen Ozean von Angeboten überschaubar macht“. Die Zeitung ist jetzt schon für die Redaktion von „help.gv.at“, den „offiziellen Amtshelfer für Österreich“, zuständig. Schiessl hat einen entsprechenden Vorschlag an Finanzstaatssekretär Andreas Schieder geschickt. „Irgendwo muss es ein Mindestmaß staatlicher Garantie für die Qualität von Finanzprodukten geben. Es kann nicht sein, dass man in dieser Sparte auch Raubrittermethoden zulässt.“

Erschienen in Ausgabe 02+03/2011 in der Rubrik „Rubriken“ auf Seite 12 bis 12 Autor/en: Engelbert Washietl. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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