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ARCHIV » 2011 » Ausgabe 02+03/2011 »

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Medienköpfe und Karrieren

Von Astrid Kuffner

Wechsel

Die Gratiszeitung „Heute“ trennt sich von ihrem Chefredakteur Richard Schmitt (siehe Seite 34). Sein Nachfolger wird der 40-jährige Wolfgang Ainetter. Er studierte in Innsbruck Germanistik und Philosophie und begann seine journalistische Laufbahn in der Lehrredaktion unter Alfred Worm. Danach war er von 1996 bis 2005 bei „News“ – zuletzt als Chefreporter – tätig. 2005 wechselte er zur „Bild“, wo er das Ressort Nachrichten leitete.

Christian Krebs, ehemaliger Chefredakteur von „Medianet“, hat beim A3-Verlag als Chefredakteur der Fachzeitschrift „A3 Boom!“ angeheuert. Krebs bleibt auch weiterhin Autor beim „Journalisten“.

Nach dem Abgang von Stefan Gotschacher ist Alexandra Laubner Chefredakteurin der „Wiener Bezirkszeitung“.

Das Magazin „über:morgen“ des ORF für 3sat moderiert Hubert Nowak.

Christina Dany hat die Chefredaktion des Magazins „Eurocity“ von Georg Karp übernommen. Als Karenzvertretung für Claudia Süß aus der „Eurocity“-Redaktion ist Christa Fuchs an Bord, die zuvor beim „Standard“ beschäftigt war.

Georg Schröder, zuletzt Chef vom Dienst der St. Pöltner Ausgabe der „Niederösterreichischen Nachrichten“ („NÖN“), wechselt in die Zentrale des Pressehauses zum Team von Chefredakteur Martin Gebhart. Schröder wird für Organisation und Betreuung der 28 Lokalausgaben zuständig sein. Bei der „St. Pöltner Zeitung“ übernimmt Sandra Ramsauer-Hofer, die ihre journalistische Karriere bei der „NÖN“ begonnen hat und zuletzt für die Niederösterreich-Ausgabe des „Kuriers“ tätig war.

Veronika Fehle (31) ist neue Redakteurin in der „Vorarlberger Nachrichten“-Lokalredaktion und unterstützt auch die Kulturredaktion. Ihr Studium der Deutschen Philologie, Theater-, Film- und Medienwissenschaften an der Uni Wien beendete sie mit dem Doktorat. 2003 machte sie bereits ein Praktikum in der Redaktion. Ab Winter 2003 war sie feste freiberufliche Mitarbeiterin des Kulturressorts.

Der Langzeitchefredakteur der „Salzburger Woche“, Michael Stadler, geht in Pension. Sein Nachfolger für die wöchentliche Bezirksbeilage der „Salzburger Nachrichten“ ist Michael Minichberger, Redakteur der Pinzgau-Ausgabe.

Bernd Fisa verlässt nach acht Jahren, in denen er seit 2005 vor allem die Expansion des „Red Bulletin“ vorangetrieben hat, das Medienhaus von Dietrich Mateschitz. Er widmet sich wieder seinen journalistischen Wurzeln und bleibt dem Heft als Autor erhalten. Fisa ist Auslandskorrespondent der „Gazzetta dello Sport“ und für die Stefano-Borgonovo-Stiftung tätig.

Nach 36 Jahren im Landespressebüro, davon 22 als Leiter und Chefredakteur, trat Roland Floimair Ende 2010 in den Ruhestand. Er studierte Geschichte, Politikwissenschaften und Publizistik an der Uni Salzburg und begann 1974 im Landespressebüro. Anfang 1986 wurde er Leiter des Referates Redaktion und Verlag. Ab Herbst 1989 stand er als Chefredakteur an der Spitze des Landespressebüros, das nun Karin Gföllner interimistisch leitet.

Silvia Kopilovitsch ist seit 2011 bei Austria 9 für das Programm zuständig.

Doris Raßhofer, bisher stellvertretende Chefredakteurin des „Bestsellers“, bildet künftig mit Sebastian Loudon die Chefredaktion des Kommunikationstitels.

Nicola Schwendinger (31) folgt Ursula Hauer als Chefredakteurin von „Wien live“ nach. Schwendinger hatte ab 2007 gemeinsam mit Thomas Landgraf die Chefredaktion des „Wiener Bezirksblattes“ inne. Die Vorarlbergerin absolvierte die Werbeakademie Wien und kam 2003 zum Echo Medienhaus. Seit 2006 war Schwendinger zusätzlich als freie Autorin („Freizeit Kurier“, „City“, „The Gap“, „Biber“) tätig. Ursula Hauer (31) übernimmt die redaktionelle Leitung der Corporate Publishing Unit mit rund 25 Printprodukten rund um Sport, Wohnen, Shopping, Lifestyle und Soziales. Hauer studierte Publizistik und Theaterwissenschaften und startete ihre Laufbahn als Chefin vom Dienst des Magazins „Sport in Wien“, war in gleicher Funktion beim „Wellness Magazin“ tätig und arbeitete als freiberufliche Redakteurin, bevor sie 2006 zu „Wien live“ kam. Lisa Joham und Sabine Karrer sind Chefinnen vom Dienst.

Christiane Rössler leitet nach fünf Jahren als Woman’s-World-Verantwortliche beim „Weekend Magazin“ Steiermark als Chefredakteurin das steirische „Moments“ aus dem gleichen Verlag.

Florian Zuschlag (31) ist neuer Chefredakteur des „Weekend Magazin“ Kärnten. Der diplomierte Pädagoge war mehr als zehn Jahre bei der „Kärntner Woche“ beschäftigt, zuletzt als Chefredakteur-Stellvertreter.

Bei der „Furche“ ist Bernhard Madlener neu als Politik-Redakteur. Davor war er bereits als freier Journalist für die Wochenzeitung sowie für den „Standard“, den „Falter“ und die „Presse“ in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Bildung tätig.

Die Chefredaktion der „Kleinen Zeitung“ ist weiblicher geworden. Neue Mitglieder sind seit Jahresanfang in der Steiermark Carina Kerschbaumer (siehe Seite 114) und in Kärnten Antonia Gössinger. Die inhaltliche Leitung der neuen „Kinderzeitung“ hat Petra Prascsaics übernommen.

Alexander Mazza moderiert das wöchentliche Magazin „Bullet Points“ im Red-Bull-TV-Fenster bei Servus TV.

Wilhelm Holzleitner, vormals Leiter der Linzer Redaktion der „Bezirksrundschau“, ist Gesellschafter und Chefredakteur der Stadtillustrierten „L)inzider“. Als Herausgeber – und ebenfalls Drittel-Gesellschafter – wirkt Kurt Traxl, ehemals Redaktionsleiter Linz-Land bei der „Bezirksrundschau“.

Matthias Euba moderiert statt Dagmar Streicher die „ZiB 24“.

Zwei interimistische Sendungsverantwortliche wurden beim ORF fix ernannt: Claudia Neuhauser (50) leitet das „Weltjournal“. Neuhauser ist seit 1986 beim ORF. Die Wienerin war schon bei der „Mini-ZiB“, „Zeit im Bild“ 1 und 2, Korrespondentin in Brüssel und leitete die ORF-Außenstellen in Sarajevo (1992) und London. Sie war Chefin vom Dienst bei den Magazinen „Report international“ und „Weltjournal“. Hans Tesch (56) leitet das Wirtschaftsmagazin „Eco“. Der Betriebswirt begann 1979 als freier Mitarbeiter bei der „Zeit im Bild“ und wurde Redakteur und Chefredakteur im Landesstudio Burgenland. Seit 1991 arbeitet er als leitender Redakteur in der Redaktion der Wirtschaftsmagazine „Schilling“, „Euro Austria“ und zuletzt „Eco“.

Im ORF-Büro in Istanbul berichtet ab April Christian Schüller. Die Leitung der „Schauplatz“-Redaktion übernimmt interimistisch Heidi Lackner. Cornelia Vospernik kehrte nach vier Jahren aus Peking zurück. Sie leitet die Nachrichtensendungen auf ORF eins und macht FM4-Moderatorin Claudia Unterweger zur Moderatorin des „Newsflash“. Das Büro in China betreut Jörg Winter.

Rosemarie Schwaiger kehrte Anfang 2011 wieder zu „Profil“ zurück. Die Inlands- und Wirtschaftsjournalistin begann erst im April 2010 bei der „Presse“.

Andreas Scharf verlässt nach zehn Jahren als Chefredakteur von „Reader’s Digest“ das Unternehmen. Seine Nachfolge tritt der bisherige Stellvertreter Michael Kallinger an. Er ist für die Ausgaben in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie den Titel „Daheim“ in Deutschland verantwortlich. Der 43-Jährige trat 2002 als leitender Redakteur in die Redaktion von &#x20
1E;Reader’s Digest“ in Stuttgart ein und war davor Wirtschaftsressortleiter bei „Connect“.

Ende 2010 startete das Satiremagazin „Bananenblatt“ aus dem Holzbaum Verlag. Die Texte und Cartoons stammen vom Schweizer Slam-Poeten Renato Kaiser, Stefan Sonntagbauer oder Christian Schmidt. Clemens Haipl vom ORF ist mit von der Partie.

Als Nachfolger für „Universum“-Chef Walter Köhler, der mit Red Bull Media und dem „Universum“-Team eine Produktionsfirma gegründet hat, ist Andrew Solomon fast fix. Er hat als Produzent, Regisseur und Autor schon für BBC, Docstar/Canal+, Studio Hamburg, ZDF und die Pariser Produktionsfirma Mandolin gearbeitet.

Verlagsszene

Die Magazinholding Styria Multi Media („Wienerin“, „Diva“, „Miss“, „Wiener“, seit der Fusion auch „Sportmagazin“, „Sportwoche“, „Motorradmagazin“) gehört nun ganz dem Grazer Medienhaus Styria Media Group. Herbert Pinzolits, zuletzt noch mit 24 Prozent an der Zeitschriftengruppe beteiligt, hat seine Anteile verkauft.

Martin Huttarsch ersetzt Philip Eissler als Mediaprint-Geschäftsführer. Die Druck-, Anzeigen- und Vertriebsgesellschaft von „Krone“ und „Kurier“ wird von Huttarsch (Anzeigen und Verwaltung), „Kurier“-Geschäftsführer Thomas Kralinger (Vertrieb, IT, Personal) und WAZ-Mann Bernhard Schneider (technische Betriebe, Finanz- und Rechnungswesen, Controlling) geleitet.

Gerhard Milletich, Geschäftsführer und Hälfteeigentümer des Bohmann Verlags, will noch 2011 einen regionalen Fernsehkanal im Osten Österreichs on air bringen. Arbeitstitel: „Schau-TV“ mit zwei Stunden Regionalprogramm.

Gerhard Bertsch, Geschäftsführer der „Neuen Vorarlberger Tageszeitung“, leitet das Lifestylemagazin „Week“. Er übernimmt die Agenda des bisherigen Verlagsleiters Gabriel Ramsauer, der seit 2006 „Week“-Verlagsleiter und insgesamt mehr als 30 Jahre in verschiedenen Funktionen für das VMH tätig war.

Sonstiges

Michael Holoubek wurde zum Verfassungsrichter angelobt. Im Bundeskommunikationssenat folgt ihm Barbara Leitl-Staudinger, Rechtsprofessorin an der Johannes-Kepler-Uni Linz und bisher Holoubeks Ersatzmitglied im BKS.

Cay-Stefan Urbanek ist neuer kaufmännischer Direktor des Wiener Volkstheaters. Er war ab 2007 Büroleiter des ORF-Generaldirektors Alexander Wrabetz und zuletzt für Reorganisations- und Großprojekte des ORF verantwortlich.

Vorsitzender des neuen Public-Value-Beirats der Medienbehörde ist der Kommunikationswissenschaftler Hannes Haas, Vize-Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften. Die weiteren Mitglieder: Reinhard Christl (Leiter Institut für Journalismus & Medienmanagement an der FH Wien), Andrea Grisold (Professorin für Volkswirtschaft an der Wiener Wirtschaftsuni), Ruth Jaroschka (Medienpädagogin und Kommunikationstrainerin in Graz) und Julia Wippersberg (Kommunikationswissenschaftlerin Uni Wien).

Neue Professorin für Media Governance am Wiener Publizistikinstitut ist Katharina Sarikakis.

Roland Pirker wechselt aus der Medienwirtschaft in den Hochschulbereich und übernimmt die Leitung des Studiengangs „Medienmanagement“ in der FH St. Pölten.

Der ehemalige „Standard“-Chefredakteur Gerfried Sperl wurde mit 2011 Vorsitzender des Österreichischen Nationalkomitees des in Wien ansässigen Internationalen Presseinstitutes (IPI).

Die ORF-Enterprise ordnet die Führung des Verkaufsteams neu: Petra Silbermair und Peter Strutz übernehmen die Leitung. Silbermair startete 2000 als Kundenberaterin der ORF-Enterprise, zuvor war sie vier Jahre lang im Printbereich tätig. Ab Juli 2008 war sie Teamleiterin der Kundenberatung. Strutz war vor seinem Einstieg 2006 in der Kreativbranche tätig. Seit April 2008 war er Teamleiter in der ORF-Enterprise.

Werner Dujmovits, bisheriger Geschäftsführer der RSG, bleibt für die Geschäftsfelder im Radio verantwortlich. Beatrice Riesenfelder wird in der ORF-Enterprise zweite Geschäftsführerin und neben Franz Prenner für die Bereiche Finanzen und Administration, Content-Verwertung sowie Programmservice verantwortlich sein. Die Vermarktungsagenden der ORF Landesstudios verantwortet Dietmar Loeffler. Er ist seit 1989 im ORF und seit 1995 kaufmännischer Leiter des ORF Tirol. Gründungsgeschäftsführer der ORS Comm GmbH & Co KG sind die beiden Geschäftsführer der ORS Michael Wagenhofer und Norbert Grill.

Der Stiftungsrat schickt Onlinedirektor Thomas Prantner statt ORF-On-Geschäftsführer Karl Pachner in den Aufsichtsrat der APA.

Im Rahmen der „Presse“-Aktion Reporter 11 bzw. Reporter-11-Ost entschied sich die Jury für drei junge Nachwuchsreporter. Mara Simperler gewinnt mit der Reportageidee „Bhutan – Auf der Suche nach Bruttonationalglück“. Beim erstmalig stattfindenden Zusatzwettbewerb für Osteuropa gibt es zwei Gewinner: Paul Haller mit dem Thema „Rumänische Bettelbanden – Organisierte Kriminalität oder Flucht aus der Armut?“ und Teresa Reiter mit dem Thema „Die serbische Musikszene als Spiegel des modernen Serbiens“. Alle drei werden 2011 mit Thomas Seifert und Wieland Schneider ihre Auslandsreportagen verwirklichen.

Ausgezeichnet

Michail Beketow, Chefredakteur der „Chimkinskaja Prawda“, erhielt den Press Freedom Award von Reporter ohne Grenzen Österreich. Seit einem Anschlag ist er schwer behindert. Die zweite Preisträgerin ist die 28-jährige Olga Bobrowa. Sie ist Redakteurin bei der „Nowaja Gaseta“. Olga Bobrowa arbeitet in der Tradition ihrer Kollegin Anna Politkowskaja weiter.

RTL-Group-CEO Gerhard Zeiler wurde in Miami als erster nicht amerikanischer TV-Manager mit dem prestigeträchtigen Brandon Tartikoff Legacy Award ausgezeichnet für innovative Persönlichkeiten im TV-Business.

Der erste VÖZ-Förderpreis für Medienforschung ging an Christoph Sommer für seine Diplomarbeit „Tageszeitungen als Marken?“. Für ihre Dissertation „Mediaforschung in Österreich. Methoden der Reichweitenmessung mit Fokus auf den Printsektor und die Möglichkeiten elektronischer Nutzungserfassung“ wird Lilian Meyer-Janzek, amtierende Präsidentin des Forums Mediaplanung, ausgezeichnet.

Anlässlich des Europäischen Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung 2010 vergab die Armutskonferenz die ersten „Journalismus-Preise von unten“. In der Kategorie Fernsehen wurde Markus Stachl für seinen ORF-„Thema“-Beitrag „Stopp Armut“ausgezeichnet, eine lobende Erwähnung in dieser Kategorie erhielt Beate Haselmayer für ihre „Am Schauplatz“-Reportage „Mütter ohne Geld“. In der Kategorie Radio erhielt Teresa Arrieta für ihren Beitrag „Armutsgefährdete Alleinerziehende“ im Ö1-Journal „Panorama“ eine Auszeichnung ebenso wie Maria und Matthias Reichl für ihre Sendereihe „Begegnungswege“ (Freies Radio Salzkammergut). Eine lobende Erwähnung erhielt Johannes Kaup für „Die Armutsfalle und mögliche Auswege“ im „Radiokolleg“. In der Kategorie Print ging der „Journalismus-Preis von unten“ an Klaus Buttinger von den „Oberösterreichischen Nachrichten“ für „Wir sind arbeitslos“. Lobend erwähnt wurden Julia Ortner für „7 Euro“ im „Falter“, Michelle Thoma für „Jung. Arm. Österreichisch. Die Loser der Nation“ im „Tageblatt“ – Luxemburg, Bärbel Mende-Danneberg für „Offene Herzen. Geschlossene Gesellschaft“ („Volksstimme“) sowie Maria Wölflingseder für „Wer arm ist, soll schweigen“ („Streifzüge“).

Hans-Jörgen Manstein, Gründer und Aufsichtsratschef des Manstein Fachmagazinverlags, trägt künftig de
n Berufstitel Professor.

Erschienen in Ausgabe 02+03/2011 in der Rubrik „Rubriken“ auf Seite 16 bis 16 Autor/en: Astrid Kuffner. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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