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Sklaverei, Krieg und Naturkatastrophen - Der Österreichische Journalist - medien journalismus zeitung print magazin radio tv online

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Sklaverei, Krieg und Naturkatastrophen

Bilder des Schreckens und des Leids wurden heuer beim 54. World Press Photo Award ausgezeichnet. Das Pressefoto einer Afghanin mit einer abgeschnittenen Nase belegt den Platz 1.

Weil sie von dem Mann, mit dem sie zur Befriedung einer Stammesfehde zwangsverheiratet wurde, flüchten wollte, schnitt der ihr die Nase und die Ohren ab. Die südafrikanische Fotografin Jodi Bieber gewinnt mit dem Bild der 18-jährigen Afghanin den Bewerb um das weltbeste Pressefoto. Jurymitglied David Burnett begründet die Entscheidung so: „Das Bild könnte eines der Bilder werden, wo man nur zu sagen braucht:, Das Bild mit dem Mädchen, das …‘.“ Das Foto löste im August in den Vereinigten Staaten eine rege Diskussion aus, als es am Titel des „Time Magazine“ gedruckt wurde. Kritiker meinten, es könne als Propaganda für den Afghanistan-Krieg missbraucht werden. Insgesamt wurden 56 Fotografen aus 23 Ländern ausgezeichnet. Österreicher sind keine unter den Siegern.

Pornografie der Schmerzen? Viele Fotos zeigen unermessliches Leid, Naturkatastrophen, (Bürger-)Kriege oder Selbstmorde. Fotos, die man nach „Journalist“-Meinung in Publikumsmedien nicht zeigen kann und darf. Im Fachmagazin für Journalisten muten wir die Bilder dennoch zu.

Erschienen in Ausgabe 02+03/2011 in der Rubrik „Rubriken“ auf Seite 28 bis 33. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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