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Und alles nur, damit Papa beim Baby bleibt

Von Kurt Tozzer

6 Viele ältere Menschen, zu denen auch ich mich zähle, rechnen sich Geldsummen in Schilling um, dann können sie sich die Dimension besser vorstellen. So rechnete ich überschlägig aus, dass 646.000 Euro fast 9 Millionen Schilling bedeuteten. So viel Geld der Steuerzahler investiert Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek von der SPÖ in eine Kampagne, um mehr Väter in die Karenz zu locken. Aufgrund einer parlamentarischen Anfrage der steirischen BZÖ-Abgeordneten Martina Schenk detaillierte die Ministerin die Verwendung des Geldes. Unter anderem wurden Inserate in den verwandten Magazinen „News“ und „Woman“ um insgesamt rund 42.000 Euro geschaltet, die „Österreich“-Frauenbeilage „Madonna“ erhielt ebenso wie „Die ganze Woche“ Inserate um je rund 5.000 Euro, für TV-Spots im ORF wurden 74.000 Euro veranschlagt.

Dem FPÖ-Abgeordneten Gerhard Deimek teilte die Ministerin auf eine ähnliche Anfrage noch mit, dass weitere rund 165.000 Euro an Kosten für Agenturen und Werbebüros aufgewendet wurden. Und warum das alles? Mehr Männer als bisher sollen dazu bewogen werden, bei ihren Kindern zu bleiben. 800.000 Euro muss es uns wert sein, meint die Frauenministerin.

Erschienen in Ausgabe 02+03/2011 in der Rubrik „Rubriken“ auf Seite 15 bis 15 Autor/en: Kurt Tozzer. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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