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Google spendet für IPI

Von Theresa Steininger

Google spendet 2,7 Millionen Dollar für einen Journalismus-Innovationspreis des International Press Institutes mit Sitz in Wien. IPI schafft damit ein „Projekt zur Förderung der künftigen Entwicklung digitaler Nachrichten durch Finanzierung neuer Wege, die Gesellschaft in Europa, im Nahen Osten und in Afrika zu informieren“. Man will Initiativen auszeichnen, die die Verlässlichkeit von Nachrichten und Informationsquellen von Journalisten verbessern beziehungsweise Trainings im digitalen Bereich anbieten.

Google hat angekündigt, 5 Millionen Dollar für Non-Profit-Organisationen auszugeben, 2 Millionen gingen schon an die Knight Foundation. Wie man in einem Unternehmensblog erklärt, verpflichtet sich Google dazu, 1 Prozent des Ertrags zu spenden. Peter Barron, Google Director of External Relations, erklärt das aktuelle Engagement so: „Journalismus ist ein enorm wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaften. Im Zeitalter des Internets ist es wichtig, dass sich der Journalismus kontinuierlich und kreativ weiterentwickelt. Wir werden alles tun, hierzu zu ermutigen.“ Dass das IPI nun von Google, einem Unternehmen, das viele für große Veränderungen im Journalismus verantwortlich machen, unterstützt wird, bringt für Leiterin Alison Bethel McKenzie „keinen ethischen Konflikt, Google ist ja nicht politisch tätig. Wir sind sehr froh, dass man sich entschieden hat, in das Feld der digitalen Innovation und Freiheit der Information zu investieren.“ Zuletzt bekam das IPI auch 200.000 Dollar von der Ford Foundation.

Erschienen in Ausgabe 04-05/2011 in der Rubrik „Rubriken“ auf Seite 12 bis 13 Autor/en: Theresa Steininger. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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