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„Lesern einen Hochstand bauen“

Von Theresa Steininger

Was sind Ihre Ziele als neuer Stellvertreter des Chefredakteurs?

Wir versuchen, es anders zu machen. Eine „Nur“-Stellvertreter-Funktion halte ich nicht für glücklich. Florian Asamer und ich behalten also unsere operativen Tätigkeiten. Durch die Doppelbesetzung sind wir flexibler, das ist die bessere Variante. Kollege Asamer wird mehr intern agieren, ich werde Michael Fleischhacker auch nach außen vertreten, beispielsweise bei Diskussionen.

Welche Veränderungen streben Sie an?

Wir wollen keine Revolution ansetzen, da wir das beste, fleißigste Team haben. Es geht um interne Verbesserungen der Organisation. Wir müssen den Kollegen den Rücken stärken, damit sie ihr Kreativpotenzial ausschöpfen können. Oft müssen wir schneller reagieren und straffer organisieren, damit die Schreibenden mehr Luft haben. Wir wollen auch weiter an der Qualität arbeiten, wiewohl wir hier schon sehr weit gekommen sind.

Inwiefern?

Wir wollen, um in einem Bild zu sprechen, dem Leser einen Hochstand bauen, von dem aus er den 360-Grad-Rundblick hat und nicht nur immer über das reformmüde Österreich liest.

Wieso wollten Sie Ihre Funktion als Eco-Ressortleiter unbedingt behalten?

Es war mir sehr wichtig, dass ich auch an vorderster Front bleibe und so über die Notwendigkeiten in der Redaktion Bescheid weiß. Ich hoffe, dass sich das gut kombinieren lässt. Ich werde früher aufstehen und später gehen. Michael Fleischhacker hat in seinem Editorial geschrieben, dass wir sein Leben erleichtern und unseres erschweren werden. Es liegt an mir, das Versprechen einzulösen, dass ich das hinbekomme.

Erschienen in Ausgabe 06+07/2011 in der Rubrik „Rubriken“ auf Seite 8 bis 8 Autor/en: Theresa Steininger. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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