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Liebling des Monats: Brigitte Handlos - Der Österreichische Journalist - medien journalismus zeitung print magazin radio tv online

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Liebling des Monats: Brigitte Handlos

Warum wir ihr vertrauen

Weil die Chronik-Ressortleiterin des ORF-Fernsehens auch in den Netzwerken der Social Media jene Orientierungskraft vermittelt, für die wir beim öffentlich-rechtlichen ORF so gern Gebühren zahlen. Im Netz sagt sie beispielsweise: „Rot-Grün für Wien! Alles andere ist Schwachsinn.“ Ganz so klar drückt sich das Unternehmen, das für ihre engagierte Mitarbeit dankbar ist, normalerweise zwar nicht aus. Aber solche Bekundungen verbreiten wie Fallobst die richtige Duftnote im Garten der Wiener Parteipolitik – wer könnte dienstlich und privat seine Standpunkte besser vereinigen. Denn von welcher Seite man auch schnuppert – ihre Äpfel fallen auch im digitalen Eck nicht gar so weit vom ORF-Stamm.

Was wir über sie schreiben möchten

Dass sie von einer plötzlichen Schreibhemmung befallen sei, wenn Unterschriften gesammelt werden: für SOS-ORF, für Frauenquoten beim ORF und anderswo, für Fans des Bundespräsidenten Heinz Fischer, für die rot-grüne Zukunft Wiens und andere gute Zwecke. Denn in solchen Fällen hat sie bisher selten gezögert, den Kugelschreiber anzusetzen, ganz unparteiisch. Aber wir schreiben das natürlich nicht, uns ist bloß ein Wunschdenken dazwischengeraten.

Worüber wir noch mehr wissen möchten

Wie ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz die Affäre um den parteipolitischen Ausritt einer leitenden Journalistin, ja sogar einer, der man noch höhere Funktionen zutrauen würde, lösen wird. Der ORF hat ja einen Verhaltenskodex und einen Ethikrat für solche Fälle. Praktischerweise erkennt Wrabetz im Fall Handlos aber bereits einen „Grenzfall“. An dem wird der Verhaltenskodex wohl seine Grenzen finden.

Warum wir sie lieben

Weil wir nicht unkollegial sind und uns tatsächlich freuen, dass Brigitte Handlos für uns ORF- und Facebook-Konsumenten erhalten bleibt. Wäre ja wirklich Mumpitz, so wie kürzlich ein bedeutender deutscher Verlag ein strenges Hausregelwerk auf österreichische Verhältnisse anzuwenden und sogar Konsequenzen zu ziehen.

Erschienen in Ausgabe 06+07/2011 in der Rubrik „Rubriken“ auf Seite 9 bis 9. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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