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Praxis

Der Start ins soziale Netz

* Twitter und Facebook sind keine neuen Plattformen mehr. Anfängerfehler, die den Pionieren vor einigen Jahren noch verziehen wurden, fallen heute unangenehm auf. Deshalb: erst ein Konzept entwerfen, dann professionell loslegen.

* Social Media sollte Chefsache sein und möglichst im gesamten Team als Kernaufgabe definiert werden. Es reicht nicht, Facebook- und Twitteraccounts allein Praktikanten und freien Mitarbeitern zu überlassen.

* Twittern Redakteure privat? Haben einige ein privates Facebook-Profil? Mitarbeiter, die im sozialen Netz schon eigene Erfahrungen gesammelt haben, können den anderen vermitteln, wie man im sozialen Netz auftritt, dass im Tonfall alles etwas lockerer zugeht, die gewohnten journalistischen Standards aber dennoch gelten.

* Plattformen im sozialen Netz sind Gesprächsräume und keine neuen Kanäle für die traditionelle Einbahnstraßen-Aussendung von Informationen. Nutzer wollen mitreden und sie erwarten, dass Medienmacher ihre Beiträge, Kritik und Anregungen ernst nehmen.

* Social Media verursacht zwar kaum technische Kosten, macht aber Arbeit. Der zeitliche Aufwand für das Monitoring von Äußerungen und den Dialog mit den Nutzern muss einkalkuliert und in bestehende Arbeitsabläufe integriert werden.

Erschienen in Ausgabe 08+09/2011 in der Rubrik „Praxis“ auf Seite 123 bis 137. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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