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Medien-Servicestelle für neue Österreicher

Von Hermine Schreiberhuber

In Wien gibt es seit Kurzem die Medien-Servicestelle Neue ÖsterreicherInnen, die Migranten und Migrantinnen zur Seite steht. Rechtzeitig zum Inkrafttreten des neuen Fremdenrechts und der Einführung der Rot-Weiß-Rot-Card am 1. Juli 2011, die ein neues Zuwanderungssystem beinhaltet, wurde das Büro am Wiedner Gürtel eröffnet.

Dort sollen künftig wichtige Daten und Fakten journalistisch aufbereitet werden. Im Fokus sind hierbei Studienabsolventen mit Migrationshintergrund. In der „Integrations-Datenbank“ werden wichtige Daten gesammelt, Informationsmaterial wird bereitgestellt und ist auf einer gratis zugänglichen Homepage abrufbar. Geboten werden auch ein kostenloses Recherche-Service sowie eine Vermittlung von Gesprächs- und Interviewpartnern.

Der Trägerverein versprach bei der Präsentation Objektivität und Unabhängigkeit. Man werde keinen Meinungsjournalismus betreiben, sondern eine Plattform für den Informationsaustausch bieten, erklärte der Leiter der Servicestelle, Zarko Radulovic. Initiatoren waren u. a. die Arbeiterkammer, die Industriellenvereinigung und der Verein Wirtschaft für Integration. Die Publizistin Barbara Coudenhove-Kalergi ist Vorsitzende eines Fachbeirates. Bundeskanzleramt, Innenministerium und die Österreichischen Lotterien unterstützen die Servicestelle finanziell.

Erschienen in Ausgabe 08+09/2011 in der Rubrik „Rubriken“ auf Seite 11 bis 11 Autor/en: Hermine Schreiberhuber. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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