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Diskussion Transparenz

Kann Transparenz das Vertrauen in den Journalismus retten? Der Österreichische Presserat und das Kuratorium für Journalistenausbildung veranstalten am 1. Dezember eine Diskussion mit zwei Panels zu dieser Frage. Im ersten Panel mit dem Titel „Transparenz in den Medien: Wer zahlt, schafft an“ wird u. a. darüber diskutiert, was die Offenlegung von Inserenten bringt und wie relevant Eigentumsverhältnisse der Medien für ihre Glaubwürdigkeit sind.

Im zweiten Panel geht es um Transparenz der journalistischen Arbeit: Kann Transparenz das Prinzip Objektivität ablösen? Anette Novak, Chefredakteurin der schwedischen Tageszeitung „Norran“, stellt ihr erfolgreiches Experiment des offenen Blattmachens vor, das u. a. der britische „Guardian“ übernommen hat: Leser können die Themen des nächsten Tages mitverfolgen und kommentieren. Ein weiterer Schwerpunkt in diesem Panel ist der Ansatz in der digitalen Kultur, Nachvollziehbarkeit höher zu stellen als Unabhängigkeit.

Journalisten und Chefredakteure aus Österreich diskutieren, wie gläsern Redaktionen sein dürfen oder müssen, u. a. Christian Rainer, Andreas Koller, Helge Fahrnberger.

Donnerstag, 1. Dezember, 18.30 Uhr, Wien.

Mehr Informationen auf www.kfj.at.

Erschienen in Ausgabe 10+11/2011 in der Rubrik „Rubriken“ auf Seite 10 bis 10. © Alle Rechte vorbehalten. Der Inhalt dieser Seiten ist urheberrechtlich geschützt. Für Fragen zur Nutzung der Inhalte wenden Sie sich bitte direkt an die Redaktion.

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